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Weihnachtsmarkt in Bönnigheim: Kulinarisch und künstlerisch

Quelle: Bönnigheimer Zeitung 28.11.2016 Text: Uwe Decke, Bilder: Martin Kalb

 

Viele Ess-Stände, die typischen Bönnigheimer Spirituosen und ideenreiches Kunsthandwerk: Der Bönnigheimer Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr gut besucht und blieb  – anders als im letzten Jahr – von Regen und Sturm weitgehend verschont.

 

Auch das Schloss und die Sammlung Zander hatte seine Pforten  geöffnet. Hier gab es die aktuelle Ausstellung zu sehen und einen Mal-Workshop für Kinder. Direkt davor war der Kunsthandwerkermarkt aufgebaut. Schmuck aus Silberbesteck, Holzfiguren, Kunst aus Weinreben, „Elfensilber“ und bunte Zebrakatzen aus Porzellan gab es an den verschiedenen Ständen. Und wer wollte, konnte sich seinen gekauften Ledergürtel professionell maßschneidern lassen, wenn er zu lang geraten war. Auch die Vinothek hatte an diesem Tag geöffnet und Kunden ließen sich fachmännischen von den Freuden der Vinothek beim Kauf beraten.

Entlang der Hauptstraße bis zum neu gestalteten Marktplatz gab es zahlreiche Ess-Stände mit Crepes und anderen Leckereien, dazwischen verkauften die Bönnigheimer Schnapsbrenner Hochprozentiges. Am Marktplatz sangen die „Chorwürmer“ von der Concordia, während sich einige Mountain-Biker zu Fuß durch die Menge zwängten.

„Es ist lebendig und es wird viel gemacht“, beurteilten Markus und Nina Engberding, die mit ihren drei Kindern da waren, ihren ersten Besuch beim Weihnachtsmarkt. An der Sudentenstraße zum Schlossfeld werde leider zu wenig gemacht, denn hier werde täglich viel zu schnell gefahren, beklagte der aus Hamburg stammende Vater. Er hofft, dass sich hier bald einmal etwas verbessert.

In Richtung Köllesturm hatte wieder das Kulturfenster seinen Stand aufgebaut: Claudia Queißer und Jürgen Frey verkauften bereits fleißig Karten für die bevorstehenden Veranstaltungen – wie die von Grachmusikoff, Stilbruch oder Poems on the Rocks. Sie werden mit dem Verein im kommenden Jahr erstmals einen Theaterspaziergang mit der Stadt veranstalten, in dem schauspielerisch besondere Orte behandelt werden. „Es ist wichtig dass wir ins Gespräch kommen, wir wollen als Kulturverein lebendig sein“, sagte Claudia Queißer, die erste Vorsitzende. Weiter in Richtung Köllesturm verkaufte die Teezeit vor dem Geschäft. Viele Teesorten gab es zum verkaufsoffenen Sonntag zu erwerben, dazu erstmals glutenfreie Waffeln.

In der Kirchstraße verkaufte Anja Schollenberger von New Trend Cosmetic Cremes, Schmuck, Uhren und „alles was Mädchen lieben“. Die 80 Engel zugunsten der Familienherberge Lebensweg, die sie zusammen mit ihrer Tochter in Heimarbeit gefertigt hatte, waren am Sonntagmittag schon beinahe alle verkauft. Auch Kylie Müller und Anna-Lena Goerlich  von der Sophie-La-Roche-Realschule warben für ihr selbstgemachtes Produkt. Der schön gestaltete Jahreskalender aller Klassen fand einigen Absatz, er ist aber auch nach dem Weihnachtsmarkt noch über die Schule zu erhalten.

 

   
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