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Jahreshauptversammlung 2013, 6 Februar 2014

Bönnigheimer IGS startet ins Jubiläumsjahr

Mit der Hauptversammlung am Donnerstagabend, 6. Februar, startete die IGS ins 150. Jahr des Bestehens des Bürger- und Gewerbevereins Bönnigheim. Bilanz 2013, Ausblick und Wahlen standen im Mittelpunkt.

 

Ein ereignisreiches und arbeitsreiches Jahr war 2013 in der Bilanz von Reiner Haug, Vorsitzender der "Interessengemeinschaft der Selbständigen" (IGS). 52 Versammlungen, Besprechungen, Vorstands- und Ausschusssitzungen seien nötig gewesen, um die Frühjahrsmesse, das Brunnenfest, den Weihnachtsmarkt, aber auch die Unterschriftenaktion gegen die Sperrung der Bleichwiese für den öffentlichen Verkehr zu organisieren. Die Frühjahrsmesse sei ein Erfolg gewesen - trotz der organisatorischen Probleme wegen der fehlenden Parkplätze und der Tatsache, dass die von Haug entwickelte Einbahnstraßenregelung im Industriegebiet von den Besuchern nicht angenommen worden sei.

Mit 72 Ständen sei der letztjährige Weihnachtsmarkt der größte gewesen, den es in Bönnigheim je gegeben habe, sagte der IGS-Vorsitzende in seiner Jahresbilanz. "Die Besucher waren begeistert, nicht nur von der Quantität, auch von der Qualität", so seine Einschätzung. Es gebe inzwischen Bewerbungen von außerhalb Bönnigheims, doch man wolle keine "fliegenden Händler" und keine Marktstände, die in Konkurrenz zu den beteiligten Bönnigheimer IGS-Mitgliedern stehen. "Dennoch werde ich versuchen, den Weihnachtsmarkt auszubauen", versprach Haug. Er könne sich etwa einen Kerzenmacher oder einen Seifenmacher als Aussteller vorstellen. Auch eine Verlängerung der Öffnungszeit des Marktes am Sonntagabend von 18 auf 20 Uhr werde man diskutieren. Fernziel sei ein durchgängiger Weihnachtsmarkt von der Bleichwiese bis zum Köllesturm.

Selbstkritisch gab sich Haug bei der Bewertung des im zweijährigen Turnus stattfindenden Brunnenfests. "So wie es gelaufen ist, ist es nichts", sagte der IGS-Vorsitzende. Es habe die Attraktivität gefehlt, es habe viel Leerlauf gegeben, und die bisher übliche Modenschau habe gefehlt. Um die Konzeption dieser Veranstaltung zu verbessern, habe man bereits eine siebenköpfige Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit der Organisation und der Weiterentwicklung des Brunnenfestes beschäftige.

Sein 150-jähriges Bestehen kann der Bönnigheimer Gewerbeverein in diesem Jahr feiern. Im Jahr 1864 gründeten zehn Mitglieder den "Bürgerverein Bönnigheim". Der damalige Leiter war der Gemeinderat G. Melchior. Als "gemeinnützige Einrichtung" wurde am 23. April 1974 die Gründung einer Gewerbebank beschlossen, aus der die Volksbank Bönnigheim und später die VR-Bank Stromberg-Neckar hervorgingen. Im darauffolgenden Jahr wurde der "Bürgerverein" in einen "Gewerbeverein" umbenannt, und zum Vorsitzenden wurde Stadtschultheiß Mayß gewählt.

Mit vier festlichen Tagen wurde vom 10. bis 13. Juli 1964 der 100. Geburtstag des Gewerbevereins gefeiert. Wie in der Bönnigheimer Chronik "Die wechselvolle Geschichte einer Ganerbenstadt" steht, stand damals Bönnigheim ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Sieben Mal habe der Festausschuss der IGS für die Organisation der Jubiläumsfeier getagt, erklärte Haug bei der Hauptversammlung am Donnerstagabend. Im Vergleich zum 100. Geburtstag wird das 150-jährige Bestehen zurückhaltend gefeiert: Beim Festakt am 17. Mai in der Turn- und Festhalle bleiben die IGS-Mitglieder unter sich.

Die Vereinsregularien wurden schnell abgearbeitet. Vorsitzender Reiner Haug wurde in öffentlicher Wahl ebenso in seinem Amt bestätigt wie seine Stellvertreterin Melanie Zinnbauer, Schriftführer Frank Schneider und die Hauptausschussmitglieder Hans Hagenlocher, Gerhard Haug, Rudi Torschmied und Karl Schmid jun. sowie Kassenprüfer Matthias Mezger. Von geordneten Finanzen berichtete Kassierin Inge Friedl. So verfügt die IGS über rund 6000 Euro auf dem Konto, annähernd der gleiche Betrag liegt auf einem Festgeldkonto.

Quelle: Bönnigheimer Zeitung, 6. Februar 2014, Bericht: JÜRGEN KUNZ

   
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