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Brunnenfest bei Kaiserwetter: Ganz Bönnigheim in Feierlaune

Das Brunnenfest Bönnigheim hatte zwei Seiten. Am Samstag konnte man bei Kaiserwetter feiern. Tags drauf trübte der Regen morgens die Stimmung.

Quelle: Bönnigheimer Zeitung 10. Juni 2013 Autor:  Susanne Yvette Walter  Fotos: Martin Kalb

Bönnigheimer Selbstvermarkter und Gastronomen stahlten mit der Sonne am Samstag beim Aufbau ihrer Stände um die Wette: Petrus schuf ideale Wetterbedingungen für ihr Brunnenfest in der Bönnigheimer Altstadt. Unzählige Menschen genossen am Abend das Flair, nutzten das Brunnenfest für einen Bummel und verweilten an den Ständen. Zudem trat die Freudentaler Band "Firemans Friend" auf.

Der Schweiß lief den Musikern und ihren Helfern von der Stirn. Doch trotz der Hitze waren alle heiter und geschäftig bei der Sache. Kabel mussten verlegt, später der Sound gecheckt werden. Der erste Auftritt der Musiker aus Freudental und Sachsenheim sollte schließlich nicht ins Wasser fallen, wenn Petrus schon gnädig den Hahn zuließ. Von 20 bis 24 Uhr wollten sie durchrocken. Das war der Plan, und der wurde eingehalten - Ehrensache für den einzigen musikalischen Act des Abends.

Erika Geist von der Bönnigheimer Schnapsbrennerei Prochnau polierte unterdessen schon mal die kleinen Probiergläschen auf Hochglanz. Limettenlikör stand verlockend auf der Karte. Erdbeerbowle gab es als Schmankerl. Daneben die Longdrink- und Cocktailbar gehörte ebenfalls dazu, und die hatte für Sommerhungrige ebenfalls einiges zu bieten. "Am Brunnenfest kommen die Menschen zu uns zum Probieren. Später kommen viele zum Einkaufen auf den Hof. Wir merken schon, dass es nach so einem beliebten Fest deutlich mehr Zulauf gibt", beobachtet Erika Geist. Die Schnapsbrennerei zeige schon viele Jahre Flagge beim Brunnenfest der örtlichen Gewerbetreibenden.

Zur Musik im Freien kam Kulinarisches. "Es ist einfach schön, draußen vor den rustikalen Gaststätten zu sitzen, der Musik zuzuhören und sich zu unterhalten. Beim Brunnenfest trifft man sich. Das gilt in Bönnigheim so viel wie eine Verabredung", weiß Helga Günther als Zugezogene schon nach kurzer Zeit.

An der Flaniermeile selbst brauchte Petro Tachtapas vom Turmstüble am Samstag nicht lange auf Kundschaft zu warten. "Schon so viele Jahre sind wir beim Brunnenfest dabei. Das wissen unsere Stammgäste und kommen gern, vor allem, wenn es so toll warm ist und das Wetter mitspielt", weiß er. An seinem Gyrosstand nimmt man gern mit, was den kleinen Hunger ausmerzt. Der Getränkestand von Petro Tachtapas ist schon vor dem offiziellen Startschuss am Samstag heiß begehrt. Zu ihm kommen die Musiker, wenn sie eine schöpferische Pause beim Aufbau brauchen.

Doch änderte Petrus leider seine Launen schnell am Wochenende. Am Sonntagmorgen war es schon wieder vorbei mit den strahlenden Aussichten. Das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen wider. Das Gewittergrau wirkte als Spaßbremse. Erst am Nachmittag riss der Himmel auf.

 

   
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